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Brand in Hofreite an der Wagengasse

Unterliederbach  - Vier Menschen sind am späten Montagabend bei einem Brand in der Wagengasse in Mitleidenschaft gezogen worden; zwei dieser Personen mussten vom Rettungsdienst vorsorglich ins Krankenhaus gebracht werden. Der Alarm aus dem Anwesen am Ende der Sackgasse ging um 22.45 Uhr bei der Feuerwehr ein; die anrückenden Einsatzkräfte, die ihre Ausrüstung zum Teil übers Kopfsteinpflaster tragen mussten, lokalisierten den Brandherd in einer zum Wohnhaus umgebauten Stallung im Hinterhof des Anwesens - ein mit Holz betriebener Ofen hatte den Brand verursacht. Wegen der starken Rauchentwicklung im Inneren musste das Gebäude von der Feuerwehr mit einem Gebläse entlüftet werden. Außer mehreren Einsatzfahrzeugen der Berufsfeuerwehr Frankfurt war auch die Freiwillige Feuerwehr Unterliederbach im Einsatz; die Mehrzahl der Feuerwehrautos standen während des Einsatzes auf der Liederbacher Straße.

Die genaue Brandursache sowie die Höhe des Sachschadens waren gestern noch nicht bekannt; die Kriminalpolizei ermittelt. Das Feuer sorgte in der Nachbarschaft für Herzklopfen, weil der alte Unterliederbacher Ortskern rund um Heu-, Weizen- und Wagengasse aus historischen Fachwerkhäusern besteht und damit besonders feuergefährdet ist. Bei diesem Feuer bestand für die Nachbarschaft allerdings keine Gefahr. hv

120 000 Euro Schaden bei Brand in einer Wäscherei

UNTERLIEDERBACH - 50 Kräfte im Einsatz

Die Feuerwehr hat am späten Donnerstagabend ein Feuer in der Halle einer Wäscherei in der Wasgaustraße gelöscht. Der Schaden beläuft sich auf eine sechsstellige Summe. FOTO: 5Vision.MediaDie Feuerwehr hat am späten Donnerstagabend ein Feuer in einer Wäscherei in der Wasgaustraße gelöscht. Alarmiert worden waren die Einsatzkräfte gegen 22 Uhr über den Notruf; der Anrufer hatte eine starke Rauchentwicklung in einem Hinterhof gemeldet. Als die Feuerwehrleute mit mehreren Fahrzeugen vor Ort eintrafen und die Lage erkundeten, stellten sie fest, dass der Rauch aus dem Lagerraum einer Wäscherei im Erdgeschoss des Hinterhauses drang. Umgehend wurde die Bekämpfung des Brandes mit mehreren Trupps unter Atemschutz durch das Tor zum Hof des Anwesens eingeleitet; das Feuer hatte noch nicht auf andere Teile des Gebäudes übergegriffen und konnte zügig gelöscht werden.

Die Nachricht machte im Stadtteil schnell die Runde, denn insgesamt waren 14 Fahrzeuge und 50 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst vor Ort. Neben mehreren Einheiten der Frankfurter Berufsfeuerwehr und des Rettungsdienstes war auch die Freiwillige Feuerwehr Unterliederbach im Einsatz. Gegen 0.20 Uhr konnten die letzten Einsatzkräfte abrücken.

Die Polizei hat inzwischen die Ermittlung der Brandursache aufgenommen. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf etwa 120 000 Euro geschätzt. hv

Feuerwehr löscht Brand auf Acker

Unterliederbach  Die Frankfurter Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Unterliederbach mussten am Montagabend zum Einsatz in der Schmalkaldener Straße in Unterliederbach ausrücken. Dort löschten sie einen Brand auf einem etwa 200 Quadratmeter großen Acker. Die Ursache für das Feuer war zunächst unklar. Gegen 18 Uhr hätten mehrere Bürger bei der Feuerwehr Alarm geschlagen, berichtete Sprecher Thorben Schemmel auf Anfrage. Die Berufsfeuerwehr sei mit drei Fahrzeugen, die Freiwillige Feuerwehr mit einem Fahrzeug im Einsatz gewesen. mfo

Brandstifter fackelt Vereinsheim ab

140 000 Euro Schaden nach Feuer in Zeilsheimer Kleingartenanlage - Kurz darauf brennt es in Schwanheim

Mit einem Großaufgebot kam die Feuerwehr zum Kleingärtnerverein Taunusblick - doch das Vereinsheim war nicht mehr zu retten. FOTO: privatFrankfurt  - Gleich zweimal und kurze Zeit hintereinander hat es gestern früh in Kleingärten im Frankfurter Westen gebrannt: Gegen 3.30 Uhr musste die Feuerwehr zum Löschen nach Zeilsheim ausrücken, in die Anlage des Kleingärtnervereins Taunusblick in der Lenzenbergstraße. Am frühen Morgen gegen 7 Uhr waren die Brandlöscher dann in den Schwanheimer Dünen am Höchster Weg aktiv, wo drei Gartenhütten brannten. 

Besonders schlimm traf es die Zeilsheimer Kleingärtner. Sie verloren nicht nur eine ihrer Gartenhütten: Ihr Vereinsheim wurde fast komplett ein Raub der Flammen. Auch wenn die Ermittlungen noch laufen: Die Spuren deuten, so Polizeisprecherin Isabell Neumann auf Anfrage, auf Brandstiftung hin. "Vier weitere Gartenhütten waren augenscheinlich mit einer brennbaren Flüssigkeit überschüttet worden", berichtete sie. Gebrannt hätten sie jedoch nicht. Möglicherweise, weil der oder die Täter überrascht worden seien und ihr zerstörerisches Werk nicht vollenden konnten. Den Gesamtschaden bezifferte Neumann auf etwa 140 000 Euro. 

Fassungslos vor der Asche gestanden

Die Feuerwehr Frankfurt war nach Worten ihres Sprechers Thomas Koch mit einem Großaufgebot in der Taunusblick-Anlage: Die Wachen Nied und Zeilsheim, aber auch die Freiwilligen Feuerwehren von Sindlingen, Zeilsheim und Unterliederbach hätten das Feuer gelöscht - "das Vereinshaus war aber nicht mehr zu retten", stellte er fest. 

Nur kurz nach Eintreffen der Feuerwehr war auch nahezu der gesamte Vorstand des Kleingärtnervereins Taunusblick am Ort des Geschehens. "Unsere Pächter, die in den benachbarten Hochhäusern wohnen, haben uns um kurz vor 4 Uhr alarmiert", erzählte die stellvertretende Vorsitzende Sandra Grote gegenüber dieser Zeitung. Fassungslos hätten sie und ihre Mitstreiter vor dem komplett abgebrannten Vereinshaus gestanden, während ein Bagger die eingestürzten Wände wegräumte, damit die Feuerwehr die Glutnester löschen konnte. Die Gartenhütte stehe zwar noch, sei nur zur Hälfte abgebrannt, aber: "Abgerissen werden muss sie so oder so."

Vor 15, 20 Jahren sei das Vereinshaus schon einmal abgebrannt worden, vor etwa fünf Jahren standen Gartenhütten in Flammen. Zwar sei das Vereinshaus natürlich versichert, die Folgen des Brandes treffen die Kleingärtner dennoch hart. "Da war auch unser Büro drin - mit unserem Archiv", berichtet sie. Glück im Unglück: Die wichtigsten Dokumente wie die Mitgliederunterlagen und die Papiere fürs Finanzamt seien kein Raub der Flammen geworden. Denn - wie in weiser Voraussicht - habe der Vorstand im vergangenen Jahr einen Stahlschrank gekauft, dem das Feuer gestern nichts anhaben konnte.

Grote und ihre Vorstandskollegen haben nach eigener Aussage keinen Zweifel daran, dass es sich um das Werk eines Feuerteufels handelt: "Fünf andere Hütten stinken hier noch nach Benzin, offenbar wollte der Täter noch mehr Schaden anrichten", bestätigt sie die Aussage der Polizei. Zudem habe man vom Ort des Brandes aus die riesige Rauchsäule über der Schwanheimer Düne gesehen. Für sie liege der Verdacht nahe, dass es zwischen beiden Bränden einen Zusammenhang gebe. In der Kleingartenanlage in Schwanheim war ein Feuer gegen 7 Uhr gemeldet worden, bestätigte Thomas Koch: "Eine Hütte stand in Flammen, das Feuer erfasste später noch zwei benachbarte Hütten", rekonstruiert er den Fall. Neben den Hütten brannten nach seinen Worten auch zwei große Bäume ab, gegen 11.20 Uhr sei der Einsatz beendet gewesen. "Wir sehen derzeit hier keinen Zusammenhang mit der mutmaßlichen Tat in Zeilsheim und auch keine Brandstiftung", erklärte Polizeisprecher Marc Draschl. Ausschließen könne man allerdings nichts, die Kollegen der Kriminalpolizei ermittelten noch. 

Kleingärten brannten zuletzt auch im Kreis Offenbach in einer Gartenanlage in Hainstadt. Dort geht die Polizei von Brandstiftung aus. Ob es möglicherweise einen Zusammenhang mit dem Brand in Zeilsheim gibt und ob in diese Richtung ermittelt wird? Polizeisprecher Draschl wollte dies auf Anfrage nicht bestätigen. Michael Forst

Feierlaune bei der Feuerwehr

UNTERLIEDERBACH - Für das Fest bei den Brandlöschern machten die Geschäfte im Stadtteil dicht

Das Areal vor dem Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr verwandelte sich gestern Nachmittag in einen Festplatz. FOTO: Maik ReußFür viele Frankfurter ist das Wäldchesfest inzwischen ein Feierabend - wortwörtlich. Denn tagsüber müssen alle schaffen. Alle? Keineswegs! Zumindest nicht in Unterliederbach. Denn dort gibt es mindestens fünf Firmen und Geschäfte, die ihren Belegschaften am Dienstag nach Pfingsten frei geben. Um zu feiern. Aber nicht am Oberforsthaus. Sondern bei der Freiwilligen Feuerwehr Unterliederbach.

Jörg Opelt, der einen Meisterbetrieb für Sanitär und Heizung führt, hatte sich den "Frankfurter Nationalfeiertag" sogar ganz freigehalten. "Wir müssen ja einiges aufbauen, um unseren Gästen neben Speis und Trank ein buntes Familienprogramm und spannende Fahrzeuge anzubieten", sagte der stellvertretende Wehrführer. Andere Geschäfte öffneten zumindest vormittags, bevor ab 14 Uhr die ersten Mitarbeiter mit Anhang eintrudelten.

Bereits eineinhalb Stunden später herrschte Hochbetrieb an Kaffeestand, Hüpfburg, Löschwagen und Rollenrutschen. Und da es rund um das Feuerwehrhaus auch einige Bäume, Hecken und Rasenflächen gibt, feierte man sogar im Grünen. "Vor Corona hatten wir zu Spitzenzeiten über 800 Leute her, dieses Jahr wollen wir zumindest 500 bis 600 schaffen", gab sich Wehrführer Thomas Schwind zuversichtlich.

Tatsächlich gibt es am Dienstag nach Pfingsten neben dem "großen" Wäldchestag auch in anderen Stadtteilen entsprechende Festlichkeiten. Im Frankfurter Westen richten der Turnverein Sindlingen, die Interessengemeinschaft Sossenheimer Gewerbetreibender und in Griesheim ebenfalls die Freiwillige Feuerwehr Wäldchesfeste aus. Und im Osten blickt der Riederwälder Wäldchestag mit Kinder- und Familienfest des Abenteuerspielplatzes und der dortigen Vereine auf eine gewisse Tradition zurück.

Doch überall dort hat man den Wäldchestag auch dieses Jahr wegen der Pandemie abgesagt oder trifft sich höchstens im kleinen Rahmen. Den Mut für ein richtiges Stadtteilfest hatte derweil die Freiwillige Feuerwehr Unterliederbach, die nun seit mindestens 45 Jahren ebenfalls dabei ist. "Als dann Mitte April klar war, dass die hinderlichen Corona-Auflagen fallen, mussten wir gleich voll in die Planung einsteigen", betonte Schwind.

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